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Bei einem Raubüberfall an einer Comic-Messe wird eine wertvolle Ausgabe eines berühmten Comic gestohlen, von dem kurz darauf auf dem Schwarzmarkt Fälschungen in grosser Zahl auftauchen. Wer könnte ein Interesse haben, derart Verwirrung zu stiften? Gleichzeitig gelangt Charlie durch die Publikation seines Buches über Anwendungen der Spieltheorie auf zwischenmenschliche Beziehungen zu unerwarteter Berühmtheit: seine Vorlesung ist ungewöhnlich gut besucht und ein Reporter von Vanity Fair schreibt einen Artikel über ihn. Doch dank einer Anwendung der Spieltheorie kann Charlie den Fälscher entlarven und er wird wegen Anstiftung zum Raubüberfall festgenommen.

 

Mathematisches Thema dieser Folge ist die Spieltheorie. Sie befasst sich mit strategischen Entscheidungssituationen. Wie sollen sich Marktteilnehmer verhalten, die neu in einen Markt einsteigen wollen, oder wie soll ein Auktionsteilnehmer vorgehen? Die Spieltheorie kann vorhersagen, welche Strategien die erfolgreichsten sind. Die Spieltheorie kann aber auch zum Design von Algorithmen in der Informatik verwendet werden, zum Beispiel bei der Auslegung eines Schedulers eines Betriebssystems.

In den mathematischen Erläuterungen zu dieser Folge wird an Hand vieler Beispiele gezeigt, mit welchen Problemen sich die Spieltheorie befasst. Das optimale Verhalten bei einer speziellen Auktion wird abgeleitet und gezeigt, wie man mit Gleichgewichtsargumenten Schlüsse über die erfolgreichsten Strategien ziehen kann.


numb3rs, Do 10. Mai 2012, 1700, Hörsaal 3.008

Prof. Dr. Andreas Müller, hsr

 

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